Der Demografische Wandel - Was geht er die Unternehmen an?
Wir werden älter und wir werden weniger - darin stimmen alle Prognosen überein. Für die Unternehmen bedeutet das: weniger Nachwuchs und eine ältere Belegschaft. Unternehmen müssen daher verstärkt dafür sorgen, dass ihre erfahrenen Mitarbeiter auch langfristig motiviert und in der Lage sind, produktiv und leistungsfähig zu sein.
Diese demografische Entwicklung mit der Tendenz der „Überalterung“ stellt nicht nur unser Gesundheitssystem, sondern auch unsere Wirtschaft gegenwärtig vor eine der größten Herausforderungen in der Geschichte.
Kaum Nachwuchs in Sicht
Für Unternehmen wird es immer schwieriger, qualifizierte Nachwuchskräfte zu rekrutieren. Der Anteil der 19- bis 29-Jährigen verringert sich zum Beispiel in der Region Leipzig und bis 2020 um durchschnittlich 30%.*
Belegschaften altern
Doch der Anteil der älteren Menschen steigt. Die Babyboomer – die geburtenstarken Jahrgänge aus der Wirtschaftswunderzeit – bilden heute in den Unternehmen die stärkste Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen. Sie stellen auch in den nächsten 10 bis 15 Jahren den größten Anteil an der Arbeitsbevölkerung – entsprechend gealtert. Die Zahl der 50- bis 65-Jährigen wird in der Beispielregion Leipzig um fast 20% zunehmen.*
Bereits heute gibt es mehr über 50-jährige als unter 30-jährige Erwerbspersonen. Die Stamm-Belegschaften in den Unternehmen werden also deutlich älter. Dieser Trend verstärkt sich, wenn die bisherige Regelung zur Altersteilzeit 2009 ausläuft und nimmt noch weiter zu durch die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre.
*Quelle: Wegweiser Demografischer Wandel. Bertelsmann Stiftung (2008)
weiter:Wettbewerbsvorteil - Gesunde Mitarbeiter
vital.services für:
Gesundheitsdienstleister | Unternehmen | Privatpersonen
